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29.5.08 00:07 - Seelenstrip und das Burn Out Syndrom

 

Wer sich das hier durchließt wird wohl auf sehr persönliche Details treffen und mehr bekommen als er erwartet hatt. Das hier soll kein Schrei nach aufmerksamkeit oder mitleid werden. Viel mehr möcht ich euch dran teil haben lassen wie ich dinge sehe und empfinde.

 

Dadurch strippt man förmlich mit seiner seele. (rechtschreibung hab ich nicht, will ich nicht, hab ich in schule gepennt ;-) )

 

Ich will mit dem blog leute dazu anregen mit mir über gewisse Standpunkte zu reden zu diskutieren sich auszutauschen denen es genau so geht.

 

Wem das hier nicht gefällt oder wems gefällt was ich schreibe bitte gebt mir feedback wäre schön ;-).

 

Kennt ihr das wenn man morgens aufsteht, aus dem Fenster schaut und weiß das man heute in der Schule/job/uni ne menge streß vor einem steht und man quasi schon Kaputt von der Arbeit ist bevor man überhaupt damit angefangen hatt?

 

Mir geht es in letzter zeit immer häufiger so, ich steh auf geh zur Arbeit und bin schon gestreßt bevor ich angefangen habe. Ich weiß das es laut, dreckig und schweißtreibend wird. Ich weiß das ich heute mit kollegen anecken werde, ich weiß das ich den Job liebe und hasse.

Ich weiß am morgen schon das die kollegen mich hassen und mögen. Trotzdem raff ich mich auf...... des geldes wegen. Ich steh nun da im Betrieb und hab keine lust zu Arbeiten nicht das es an der motivation liegt viel mehr das man viel Arbeit/Lust/Zeit in die Job investiert und das Gefühl vermittelt bekommt doch nicht zu gewinnen.


Klingt komisch, aber so ein gefühl beschleicht mich die letzten wochen schon. Ich acker mir den Rücken krum und für was=? Wann gewinne ich als person mal davon. Das ist so wie die Rente, ich zahle in den Topf und hoffe das ich daraus mir auch mal was greifen darf aber du weißt ganz genau das die chancen gering sind daraus was zu bekommen.

mit diesem gefühl bin schon platt bevor ich überhaupt angefangen haben zu Arbeiten. Sowas macht ein träge,mürbe und aggressiv.

Den meine Lebenszeit hab ich nicht gestohlen. Dan denk man wieder an die einfachste lösung im leben.

Einfach in der Badewanne einzuschlafen, Aber dafür liebe ich das leben viel zu sehr.

ich liebe es nach einer durchzechten nacht auf meinem Balkon morgens die frische luft zu geniessen, liebe den duft von Rasen der grad nach wochelanger düre periode wasser bekommen hatt. Ich liebe den geschmack vom ersten grill Steak des jahres.


ich liebe das leben aber das Leben ist ein extrem das uns täglich vor neuen Prüfungen stellt.

Aber was machen wenn die Prüfungen größer sind als der Meister der sie versucht zu lösen? Aufstecken oder kämpfen?

Da wären wir wieder bei dem gewinnen, warum kämpfen wenn man am ende eh weiß das man den Schuh wieder in den Arsch getretten bekommt.

 

Da wären wir wieder bei der Lähmung. Um. 7.30 Uhr darf ich wieder zur lähmung und plättung antretten..... ich warte nur auf den knall wie wenn der kopf nach nem 10 m sprung aufs wasser aufschlägt.

 

Vielleicht findet mein körper dann neue kraft........

29.5.08 00:07, kommentieren

29.5.08 20:10 - Des Geldes wegen oder wie war noch mal der Plan?

Heut morgen wach ich punkt 6.30 auf und bin schon wieder platt bevor ich überhaupt angefangen habe zu Arbeiten.


ich geh arbeite des Geldes wegen, red ich mir ein.

 

Auf Arbeit angekommen, red ich mein morgentliches guten morgen programm ab. Guten Morgen herr blablab guten morgen Frau blabla.


Die hälfte grüßt nicht mal zurück, morgenmuffel halt. Red ich mir ein das ich nicht morgens schon Amok laufe.

Heut ist wieder ein sehr bescheidener tag. Kollege A und B sind nicht familiär irgendwie verwant führen sich aber wie Vater und Sohn auf, ich "steh" nur da quasi. Scheiß drauf denk ich mir, ich tues des Geldes wegen.

Reden tuen sie mit mir nicht viel nur das nötigste, die reden lieber bevor sie denken, oft ein fehler der beiden.

Dadurch erfährste manch brisantes, mich interessiert das aber nicht. ich lach über witze die nicht komisch sind und frag gegen meinen willen bei sachen noch nach. des geldes wegen.

Man muss ja mit den kollegen auskommen red ich mir ein, man kann sie ja noch gebrauchen......


Ich beobachte die beiden aufmerksam und denk erst nach bevor ich rede. oft spiel ich den blöden, unterschätz zu werden ist immer besser als überschätz zu werden.

Der moment des Triumphes ist das größer, meine persönliche mondlandung. Ich schmunzel bloss und geh dann weiter. Das Babylonische System in dem ich Arbeite ist ein reiner sündenpfuhl wenn man hinter den kulissen arbeitet.

Manch wissen könnte man teuer verkaufen oder großen Schaden anrichten. Tu ich aber nicht, wenn die Firma pleite ist hab ich kein geld und das ist ja mein plan.

 

Tag Täglich denk ich mir sachen ohne sie auszusprechen u.a. in der firma.
Gestern hatt ich eine unbequeme begegnung mit den Gesetzeshütern, die gaben mir lichthupe nachts um halb zehn. Und das kann ich gar nicht ab haben, als ich dann demonstrativ meine nebelschlusslampe angemacht haabe kam es zum konflikt.

Naja hab ich angehalten wurd ich doch daraufhin gefragt warum ich mit nebelschluss fahre? nachdem meine Augen genaustens von dem netten Polizisten beleuchtet wurden war ich auch in der lage nach 10 Min dem netten netten herren in die augen zu schauen und zu erklären das so ein volldepp mir ständig lichthupe gab.

 

Naja Volldepp hab ich nicht gesagt, das hätte meinem Geldbeutel nicht gut getan, mein Plan war es das ihm zu sagen aber am ende war der plan ein ganz anderer.


Ich spulte mein Freundlichkeitsprogramm ab, jedoch hatte ich mit den beiden Polizisten so meine bedenken. Einer der beiden kam wohl grad frisch von der Schule und streichelte die ganze zeit so nervös seine Waffe, sowas macht einem angst weil ihn nicht einschätzen kannst was der gleich macht.


Eine falsche bewegung oder ein falsche wort und meine nachbarn sehen mich in handschellen.... so ein nervenköstum kann dünn sein.

wieder denk ich mir meinen Teil anstatt ihn auszusprechen, manchmal hatt man mehr davon. Reden ist silber, schweigen ist gold denk ich mir.

Mein plan am ende war wieder ein anderer.....

29.5.08 20:10, kommentieren